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Zitate zum Thema Energie

"Das sind ganz hartgesottene Brüder"
Prof. Dr. Wolfgang Blendinger (ASPO Deutschland) auf die Frage, warum die Bundesregierung - und das trotz der eigentlich eindeutigen Hinweise in jüngster Zeit - das Thema Peak Oil praktisch komplett ignoriert.

"Alle unsere Käufer sind zufrieden und glücklich "
Ali al-Naimi (Ölminister Saudi Arabien) am 3.7.2008 auf dem Weltölgipfel in Madrid, auf die Frage, ob Saudi Arabien angesichts eines Ölpreises von 145 Dollar die Förderung erhöhen wird.

"Das sind ganz hartgesottene Brüder"
Prof. Dr. Wolfgang Blendinger (ASPO Deutschland) auf die Frage, warum die Bundesregierung - und das trotz der eigentlich eindeutigen Hinweise in jüngster Zeit - das Thema Peak Oil praktisch komplett ignoriert. (Dez. 2007)

"Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, dass wenn es einige neue Ölfunde gab, ich ihnen gesagt habe, nein, laßt es im Boden, mit der Gnade Gottes, unsere Kinder werden es brauchen"
King Abdullah von Saudi Arabien 12.04.2008 in einer Stellungnahme warum er Anweisung gegeben hat, einige jüngere Ölfunde in Saudi Arabien aktuell nicht zu entwickeln.

"Unabhängig davon für welchen Weg wir uns entscheiden, die aktuellen weltweiten Zwänge schränken unseren Handlungsspielraum ein. Wir erleben einen sprunghaften Anstieg in den Zuwachsraten des Energiebedarfs, verursacht durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Entwicklung und Shell schätzt, dass nach 2015 die Versorgung mit leicht zugänglichem Öl der Nachfrage nicht mehr folgen wird können"

"Weil sie den Weg des geringsten Widerstandes wählen, schenken Politiker der Drosselung des Energieverbrauchs wenig Aufmerksamkeit - bis die Versorgung knapp wird. Ähnlich wie bei den Treibhausgasemissionen wird das Problem, abgesehen von einiger Rethorik, nicht wirklich ernsthaft adressiert bis größte schockierende Ereignisse das Handeln bestimmen. Weil Antworten zu diese ernsten Fragen überfällig sind, wird dies zu Preisausschlägen und erhöhter Volatilität führen.
Jeroen van der Veer, the chief executive of Royal Dutch Shell

 

Folgende Zitate stammen von Saddad al-Husseini, dem ehemaligen Chef für Exploration und Produktion bei Saudi Aramco. Sie wurden aufgezeichnet auf der Branchenkonferenz "Oil and Money" in London am 30 Oktober 2007:

"Das sagt uns etwas. Wir sollten zuhören was die Zahlen uns sagen, nicht was die Politiker uns sagen...Es geht nicht alleine um Betriebswirtschaft, man kann die Preise erhöhen aber das wird nicht notwendigerweise die Produktion erhöhen"
(Auf die Frage warum in den letzten Jahren die hohen Ölpreise und die hohen Investitionen der Ölindustrie nicht zu einer Ausweitung des Angebots geführt hätten)

"Die Reservenzahlen sind verwirrend und in der Tat aufgeblasen. Viele der so genannten Reserven sind in der Tat Ressourcen. Sie sind nicht genauer beschrieben, sie sind nicht zugänglich, sie sind nicht verfügbar für die Produktion"
(Auf die Frage warum er glaubt, dass ein Drittel der Weltölreserven, also 300 Milliarden Barrel, in Wirklichkeit garnicht vorhanden sind)

"Das ist nicht nachhaltig. Wenn sie Offizielle hören die ihnen sagen, dass die Produktion wieder über 5 Millionen Barrel pro Tag erreichen wird, dann ist das nicht zu machen"
(Auf den Kommentar, dass 75% der iranischen Ölförderung aus Quellen stammen die mehr als 50% ausgebeutet sind)

“Dies sind die Felder die in vielen Vorhersagen vorgesehen sind die Produktion anzukurbeln und die Produktion im Golf von Arabien verdoppeln sollen - nochmal, sehr fraglich"
(Auf den Kommentar, dass 38 der großen Ölfelder im Golf von Arabien bereits im Schnitt zu 41% ausgebeutet sind)

“Prices can only go up”
(Als Zusammenfassung auf al-Husseinis Feststellung. dass der Ölpreis von jetzt an mit 12 Dollar pro Jahr steigen wird)

 

"Es hat einen Paradigmenwechsel in der „Energiewelt“ gegeben, wonach die Ölproduzenten nicht länger geneigt sind ihre Ressourcen mit großer Geschwindigkeit auszubeuten nur um die zunehmend missbräuchliche Verwendung eines kostbaren und endlichen Rohstoffes zu unterstützen. Dieses Wahrnehmung setzt sich innerhalb und außerhalb der OPEC-Länder durch, muss aber von den wesentlichen Energieverbraucher-ländern noch verinnerlicht werden."
Sadad Al-Husseini, ehemaliger Leiter der Exploration & Förderung bei Saudi Aramco, in einer Kommunikation an ASPO-USA im Juni 2007

„Die Verbraucherländer tragen weitgehend die Verantwortung. Sie wollen keine energiesparenden politischen Maßnahmen beschließen, trotz der Tatsache, dass dies die preiswerteste Lösung wäre. Dies hat absolute Priorität. Wir müssen harte Maßnahmen im Transportbereich ergreifen. Dies können hohe Steuern auf große Autos sein, Einschränkungen für SUV’s oder Tempolimits…“
Claude Mandil, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) in einem Interview mit der französischen Tageszeitung "Le Monde" auf die Frage, wie er die Marktmacht der ölproduzierenden Länder analysieren würde. (10.07.2007)

Überraschenderweise ist diese mit Sicherheit richtige Theorie heftig umstritten. Das mag daran liegen, dass die Peak-Theoretiker ziemlich gute Gründe dafür anführen, dass der Peak, der Gipfel der Ölförderung, schon in wenigen Jahren erreicht ist.
Lucas Zeise in der Financial Times Deutschland vom 17.07.2007

"Öl ist reichlich vorhanden, der Preis müsste eher bei 40 bis 50 Dollar als bei 70 Dollar pro Fass liegen"
Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Spiegel-Online vom 23. Mai 2007

Die Prognosen, dass die Preise heruntergehen, wobei mit so einer Art Sissy-Welt, einer heilen Welt argumentiert wird, ist nicht realistisch. Wir haben es mit Macht zu tun, wir haben es mit realer Konzentration zu tun und wir haben ein Toben auf den Weltmärkten, dass wir feststellen müssen. Auch wenn die Ölpreise jetzt vielleicht einmal zwei Tage oder von mir aus auch ein halbes Jahr herunterkommen, dann ist das nicht die Zukunft. Wachen Sie auf!"
Dr. Josef Auer, Deutsche Bank Research, auf einem Hearing in NRW am 27.10.2006

"Die zunehmende Fähigkeit Russlands und anderer Schwellenländer ihren nationalen
Interessen Ausdruck zu verleihen, hat neue Unsicherheiten für die internationalen
Energiemärkte generiert. Die Krise zwischen Kiew und Moskau sollte nicht als isoliertes
Ereignis gesehen werden, weitere werden folgen"

Paolo Scaroni, Chief Executive of ENI, Italy, Financial Times 18JAN2006

"Man kommt immer mehr zu der Ansicht, dass der konjunkturelle Höhepunkt der Erdölproduktion
in den 90er Jahren auftreten wird"

Aus "Global 2000" Bericht an den US Präsidenten, 1980

"Wir müssen in den kommenden Jahren mit einem Ölpreis von 200 bis 250 Dollar je Fass rechnen"
Matthew Simmons, in einem Interview mit der Zeitschrift "Capital" in der Ausgabe 2/2006

Dass die IEA den Anteil von Solar- und Windenergie im Jahr 2030 bei 2% sieht, sagt wenig über erneuerbare Energien aus. Aber viel über die Interessen, denen die Agentur verpflichtet ist"
TAZ Redakteur Hauke Ritz in der TAZ vom 09.11.2005

"...derzeit liegt der Spekulationsaufschlag auf den Rohölpreis bei etwa 30 Dollar"
Claudia Kemfert, DIW, in einem Radiobeitrag auf Bayern 5, 05.01.2006

"Wir haben die Post-Öl Ära betreten"
Frankreichs Premierminister Dominique de Villepin auf einer Pressekonferenz am 05.09.2005 (Reuters)


"Die ersten beiden Ölschocks waren vorübergehend, politische Erwägungen veranlassten die Ölproduzenten zu demonstrieren, wer wirklich Eigentümer der Vorräte ist; zeitweilig wurde einfach das Angebot verknappt. Dieses Mal allerdings gibt es keinen zusätzlichen Ölhahn den ein uns wohlgesonnener Mullah oder Scheich noch aufdrehen könnte."
Jeff Rubin, Canadian Imperial Bank of Commerce, April 2005

"Wir hoffen, dass die fundamentalen Faktoren - dass die Versorgung ausreichend ist und das die OPEC über die Kapazitäten verfügt diesen Level auch zu halten - den Preis auf ein Niveau bringen werden, welches die tatsächliche Situation besser reflektiert. Wir glauben, dass dies ein Preis von 40-50$ pro Barrel ist"
Adnan Shihab-Eldin, OPEC Generalsekretär, Reuters, 1. März 2005

In der Financial Times Online vom 08.02.2005 wird eine Äußerung von Lord Browne (CEO BP) wiedergegeben:"he saw no opportunities for material acquisitions that might reduce cash destined for shareholders"
Hintergrund dieser Äußerung ist, dass BP Im Jahre 2004 einen Nettogewinn von 16,2 Mrd. Dollar erzielt hat. Auch hat BP 7,5 Mrd. Dollar für Aktienrückkäufe verwendet.

 

"I think in total the outlook is much too high for production and it’s unrealistic for the world to be expecting such high numbers from all of the producers, including Saudi Arabia"
Sadad AL-Husseini im "Channel 4 News -special report 26 Oct 2004". (Die Sendung befaßt sich damit, dass die Hoffnungen des Westens auf den zukünftigen Produktionsmöglichkeiten Saudi Arabiens beruhen, diese aber in gefährlicher Weise überschätzt werden. Sadad Al-Husseini, war bis zu seiner kürzlichen Pensionierung zuständig für Exploration im Board von Saudi Aramco)

"...der Ölpreis liegt nun schon seit 2 Jahren auf einem Niveau, das durch Fundamentaldaten nicht gerechtfertigt ist."
Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, SZ Nr. 176, 2004

"Bei einem Ölpreis von 40 Dollar/Barrel werden die sicher gewinnbaren Ölreserven auch in 100 Jahren noch nicht erschöpft sein "
Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer Deutscher Mineralölwirtschaftsverband, Gastkolummne ADAC Motorwelt 7/2004. [Energiekrise.de hat dem ADAC ebenfalls eine Gastkolummne angeboten, es war dem ADAC nicht einmal eine Antwort wert!]

"Öl wird auch nach den nächsten vier Jahrzehnten nicht aus gehen, vielmehr werde man auch in 250 Jahren Öl zu Produktionskosten um die 20$ pro Barrel fördern. "
Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer Deutscher Mineralölwirtschaftsverband in den VDI Nachrichten vom 9. July 2004

"Saudi Oil Minister Ali al-Naimi said that prices were now fair and did not see any reason to change current output levels"
Reutermeldung vom 1. Juli 2004: "Oil Slips After Rallying on Saudi Signal"

"Conventional wisdom had assumed for decades that OPEC producers, in general, can bring on massive amounts of added oil whenever it is needed. There is mounting evidence, however, that most OPEC producers are reaching, or have now reached, their limits to increase oil output from existing, older fields."
Matthew R. Simmons, Chairman and CEO, Simmons & Company International, Houston, February 2004

"Wir haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir (mit unserer Beteiligung am Irak Krieg) der polnischen Ölindustrie einen Zugang zu Energierohstoffen verschaffen wollen....dies ist unser vorrangiges Kriegsziel"
Wlodzimierz Cimoszewicz, polnischer Außenminister, in einer Rede vor polnischen Firmen die gerade einen Auftrag einer Tochterfirma von Dick Cheneys Halliburton bekommen haben. Veröffentlicht von BBC News am 3. July 2003.

"We estimate that world oil and gas production from existing fields is declining at an average rate of about 4 to 6 percent a year. To meet projected demand in 2015, the industry will have to add about 100 million oil-equivalent barrels a day of new production. That’s equal to about 80 percent of today’s production level. In other words, by 2015, we will need to find, develop and produce a volume of new oil and gas that is equal to eight out of every 10 barrels being produced today. "
Jon Thompson, President of ExxonMobil Exploration Company
(The Lamp ExxonMobile Vol. 85, No. 1, 2003)

"Die Reichweiten von Energieträgern werden entweder statisch oder dynamisch (Anmerkung EK: d.h. mit Nachfragewachstum) betrachtet. Da die Vielzahl der Faktoren, die in die dynamische Betrachtung einfließen mit sehr großen Unsicherheiten behaftet sind, geben wir der statischen Reichweite den Vorrang"
Aus: Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2002, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), 2003

"Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen unsere Einschätzung, dass die geologischen Vorräte mittelfristig keine Versorgungsengpässe bei den Energierohstoffen erwarten lassen..."
Wolfgang Clement in einer Pressemitteilung des BMWA anläßlich einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (August 2003)

"Die großartigste Sache bei dem Sturz von Saddam würde ein Ölpreis von 20 Dollar pro Barrel sein"
Rupert Murdoch zitiert aus Spiegel Online "Murdochs Mietgehirne" vom 26.02.2003. Murdoch kontrolliert 175 Zeitungen weltweit.

"Die Welt hat mehr Öl als je zuvor. Die weltweiten Ölreserven kletterten im vergangenen Jahr sprunghaft von 140 Milliarden auf 165 Milliarden Tonnen..."
teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Freitag in Hamburg mit. Zitiert aus Stern online vom 1. Februar 2003
(siehe dazu auch die Gazette vom 03.02.2003)

"OPECs secretary general Purnomo Yusgiantoro told the Financial Times in Jakarta Wednesday, that OPEC members are producing "near maximum capacity", and could do no more to stabilise the market."
Elio Ohep, Herausgeber von Petroleumworld in dem Artikel "OPEC's Yusgiantoro : Members are producing "near maximum capacity" vom 21.Januar 2004; Diese Meldung wurde auch von CBS Marketwatch gebracht, merkwürdigerweise aber nicht in dem entsprechenden Artikel der Financial Times vom 21. Januar.

"It will be better to be a provider of energy than a consumer of energy for the next 20 years,"
Aubrey K. McClendon, chairman and CEO of Chesapeake Energy Corp., Oklahoma City, told fellow producers at the 73rd annual meeting of the Independent Petroleum Association of America in Dallas, 20.Okt.02

"Those still burying their heads in the sand and believing in the sacrosanct market forces are in for shattering shocks and some will pay dearly in the years to come for having been encouraged to accept these illusions"
Ali Morteza Samsam Bakhtiari, National Iranian Oil Co. Teheran, Oil and Gas Journal, Januar 7, 2002

"Nations need not be over-concerned about energy security in the face of unexpected world events"
James Browne, Vorstandsvorsitzender BP

 

"Es wichtig, dass alle Amerikaner bei der Diskussion eines Energie-Gesetzes und eines Energie-Plans berücksichtigen, dass Amerika täglich mehr als [...] 10 Millionen Barrel Öl importiert, und die Menge steigt. [...] Jede vernünftige, umfassende Energiepolitik muss sowohl die Produktion erhöhen als auch den Verbrauch reduzieren."
George W. Bush, Präsident der USA, Reuters, 25. Februar 2002

"Die Energiekrise unseres Staates ist bestimmt von einem grundlegenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage... ...niemand in den USA werde zu Unrecht zu viel für seine Energie zahlen müssen"
George W. Bush, Rede zum Energieprogramm vom 17.05.2001

"[The world] has 40 years of oil reserves life and 60 years of gas; the challenge is to use it wisely."
P. Sutherland, chairman BP, at World Energy Confernce 2001 in Buenos Aires

"...mit den Ressourcen ist das so eine Sache, schon vor hundert Jahren hat man behauptet die Reichweite von Erdöl beträgt nur 40 Jahre, heute sagt man immer noch 40 Jahre und in vierzig Jahren wird man immer noch 40 Jahre sagen, ein Ressourcenproblem gibt es nicht!"
Peter Schlüter (Hauptgeschäftsführer Deutscher Mineralölwirtschaftsverband), sinngemäß zitiert aus der TV-Sendung "Sabine Christiansen" vom 04.06.2000

"Für die heute zu treffenden energiepolitischen Entscheidungen sowie für die Deckung der Nachfrage nach Energie in der überschaubaren Zukunft ist die Reserven- und Ressourcensituation keine limitierende Größe"
World Energy Council, Deutsches Nationales Komitee in "Energie für Deutschland" 2001

"Dependence on external oil supplies is an Achilles' heel for our economies"
Loyola de Palacio, Vize-Präsidentin der EU Kommission aus: AFM+E Jahresbericht 2001

"Der Präsident glaubt, dass der Verbrauch von Energie amerikanische Lebensart ist, und er glaubt, dass es das Ziel der Politiker sein sollte, die amerikanische Lebensart zu schützen. Der American "Way of Life" ist eine gesegnete Lebensart.“
Ari Fleischer, Sprecher des Weißen Hauses, Bayern 5, 09.05.01, Übersetzung aus Süddeutsche Zeitung vom 17.05.01 "

"Die weltweiten Ölressourcen sind immens. Sie reichen noch für Jahrhunderte"
Aus der Esso Energieprognose 2000

"America faces a major energy supply crisis over the next two decades. The failure to meet this challenge will threaten our nation's economic prosperity, compromise our national security, and literally alter the way we live our lives. "
Spencer Abraham, US Secretary for Energy

"Amerika steht eine große Energieversorgungskrise für die kommenden zwei Jahrzehnte bevor. Falls wir diese Herausforderung nicht bestehen, werden die wirtschaftliche Blüte und nationale Sicherheit gefährdet und dies wird die Art, wie wir unser Leben gestalten, verändern."
Spencer Abraham, US Energieminister in einer Rede am 19. März 2001

"I expect California to survive this particular energy storm, but the entire First World will experience a rapid collapse once Canadians decide that "their" not freezing to death is more important than "our" millionaires playing golf in the desert."

"Ich erwarte, daß Kalifornien diesen speziellen 'Energiesturm' überleben wird, aber die ganze industrialisierte Welt wird eine schnellen Kollaps erleben, wenn die Kanadier beschließen, daß es für sie wichtiger ist, nicht selbst zu Tode zu frieren, als daß Kaliforniens Millionäre in der Wüste Golf spielen können."
(Übersetzung Energiekrise.de)Jay Hanson (http://www.egroups.com/message/dieoff/2)

"Das Erdöl ist eine begrenzt verfügbare Reserve. Aber in den nächsten Jahrzehnten werden sich keine ernsthaften Knappheiten zeigen. Wir haben seit 1935 permanent Welterdölreserven für die nächsten 40 Jahre, obwohl der Verbrauch ein Vielfaches des Verbrauches von 1935 ist."
Wirtschaftsminister Werner Müller in einem Interview mit Susanne Dohm, in Vorwärts 11/99

"Die Ölvorkommen reichen noch für einige Jahrhunderte und gewährleisten eine langfristige Verfügbarkeit von Kraftstoffen aus Mineralöl"
Eine der Kernthesen aus dem Papier "Kraftstoffe der Zukunft" des Mineralölforums, Mineralölwirtschaftsverbrand, Juni 2000

"Importantly, we believe that there exists ´sustainability´ to this oil price rally given a projected sharp increase in demand for OPEC crude oil over the next two years, attributable to both, growing demand and a projected further decline in non-OPEC supply in 2000. Saudi Arabia´s efforts to secure a greater share of the world oil market have been, in our opinion, highly successful. ... Further, even the least visionary captain of the industry may now have concluded that OPEC is intent on gaining a substantially higher percentage of the world´s oil production."
Goldman Sachs: Oil - An Update on recently announced oil production cuts, 16. März 1999

"The rig count over the last 12 years has reached bottom. This is not because of low oil price. The oil companies are not going to keep rigs employed to drill dry holes. They know it but are unable and unwilling to admit it. The great merger mania is nothing more than a scaling down of a dying industry in recognition of the fact that 90 % of global conventional oil has already been found."
Goldman Sachs, Energy Weekly, 11. August 1999 Anmerkung: Der Chairman von Goldman Sachs (Peter Sutherland) bestimmt zugleich die Geschicke von BP Amoco. Der Chief Executive Director von BP Amoco (CEO John Browne) sitzt auch im board von Goldman Sachs.

The world is entering "the last days of the Age of Oil"
Mike Bowlin, Vorstandsvorsitzender von ARCO, Cambridge Energy Research Associates 18th annual executive Conference, 9. 2. 1999

"My forecast is that between 2000 and 2005 the world will be reaching peak production from our known fields, and after that, output will decline."
Franco Bernabe, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von ENI SpA in Forbes

"We are now facing a global energy crisis. I know you´ve heard this before, but this time it´s for real."
Hiroyuki Yoshino, Präsident von Honda in "Hydrogen and Fuel Cell Letter", Dezember 1998.

"We think there is a misperception widely held by the International Energy Agency, the analysts, the press and most of the industry that there is 8 million barrel per day (bpd) of capacity shut in. This is based on an estimated 3 million bpd of unused capacity in early 1998 plus an assumed 5 million bpd of production cuts during the past year and a half... We think most of these were ´paper cuts´ from exaggerated high levels of claimed production."
Henry Groppe, Ölconsultant der Firma Groppe, Long and Littell im Editorial des Journals Worldoil 10/99 über die Möglichkeiten, die OPEC-Produktion auszuweiten

 

"Einziger Lichtblick: Wenn diese Länder [gemeint sind die Staaten außerhalb der OPEC; Anm.] ihre Erdölquellen weiterhin so ausbeuten, werden diese bald versiegen. In vier Jahren könnten dann die Vorkommen der arabischen Golfstaaten wieder die strategischen und marktbestimmenden Ressourcen sein."
Scheich Jamaini, ehemaliger saudiarabischer Ölminister in einem Interview mit der Zeitschrift der Spiegel, 15/98

"We expect North Sea Oil production to peak at the turn of the century, with the combined UK and Norwegian output reaching 7 million b/d."
Standard & Poor´s DRI Energy Group in "European Energy Outlook", 1997

"Wir müssen die jetzige Preisdiskussion zum Anlaß nehmen, unsere gesamte Energiepolitik zu überdenken."
Fritz Vahrenholt, ehemaliger Hamburger Umweltsenator und derzeit im Vorstand von Shell Deutschland in Hamburger Abendblatt vom 29.5.2000

"Die OPEC hat ihren Einfluß auf die Gestaltung des Ölpreises verloren - Den Industriestaaten stehen außerhalb der Golfregion große Lagerstätten zur Verfügung"
Arnd Hildebrandt am 27.11.1998 in Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Kartell in Nöten - Der OPEC ist die Kontrolle über die Ölpreise entglitten."
Reiner Luyken, Die Zeit vom 29.10.1998

"Die nachgewiesenen weltweiten Öl- und Gasreserven haben einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus der Statistik Oeldorado '99 hervor, die vom Mineralölkonzern Esso vorgelegt wurde."
Süddeutsche Zeitung, 3./4. Juli 1999

 

 

 

 

 

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